Skat-FAQ - Häufig gestellte Fragen
- Ist Skat ein Glücksspiel?
- Was ist das Ziel des Spiels?
- Ist Skat etwas für Kinder?
- Wie alt muss man sein, um Skat zu lernen?
- Welche Vorraussetzungen braucht man zum Skatspielen?
- Bringt Skat etwas für die Schule?
- Bringt Skat auch etwas "fürs Leben"?
- Kann man beim Skat auch Spaß haben, oder ist es nur etwas Ernstes?
- Ist Skat eine teuere Sportart?
- Warum nennt man Skat auch "das königliche Kartenspiel"?
- Gibt es beim Skat auch Wettkämpfe, Turniere oder Ligen?
- Ich habe gehört, dass man für Skat ein Mathegenie sein muss. Stimmt das?
- Ich habe gehört, dass Skat sehr kompliziert sein soll. Stimmt das?
- Ich habe gehört, dass Skat ein "Rentnersport" ist. Stimmt das?
- Ich habe gehört, dass man beim Skat sehr viel Geld verlieren kann. Stimmt das?
- Gilt das neu eingeführte Rauchverbot in Gaststätten auch für Skatturniere?
- Sind die Kinder/Jugendlichen auf dem Weg zu Skat-Spieltagen versichert?
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Ist Skat ein Glücksspiel?
Nein. Skat wird vom Gesetzgeber als Gesellschaftsspiel und nicht als Glücksspiel eingestuft. Dies kommt daher, dass der Glücksfaktor beim Skat zwar eine gewisse Rolle spielt, aber durch die vielen Spielmöglichkeiten, die jeder Spieler hat, stark verringert wird. Allgemein kann man deshalb sagen, dass je besser die Spieler spielen, desto niedriger ist der Glücksfaktor. Vielmehr geht es beim Skat nicht um Glück, sondern darum Spiele durch logisches Denkvermögen, Kombinatorik, Merkfähigkeit, Interagieren mit dem Mitspieler und Spielwitz zu gewinnen.
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Was ist das Ziel des Spiels?
Es gibt im Skat über 2,7 Billarden mögliche Kartenverteilungen. Das Ziel für jeden Spieler besteht darin, bei jeder dieser Kartenverteilungen eine optimale Strategie zu entwickeln und damit das Spiel für sich zu entscheiden. Man lernt Skat spielen durch logisches Denken und Kombination von bereits vorhandenen Erfahrungen mit neuen Spielsituationen.
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Ist Skat etwas für Kinder?
Ja. Jedes Kind spielt bekanntlich gerne und da Skat an sich ein Spiel ist, eignet es sich sehr gut für Kinder. Allerdings ist es nötig, dass man die 4 Grundrechenarten bereits beherrscht.
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Wie alt muss man sein, um Skat zu lernen?
Wichtig zum Skat spielen ist, dass man mit Addition, Subtraktion und Multiplikation keine Probleme hat. Die meisten Kinder lernen dies in der 3.-4. Klasse, also mit einem Alter von ca. 9 Jahren. Natürlich gibt es immer wieder begabte Kinder, die Skat schon früher lernen.
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Welche Vorraussetzungen braucht man zum Skatspielen?
Die wichtigsten Voraussetzungen sind Interesse und Spaß am Spielen. Außerdem sollte man die 4 Grundrechenarten beherrschen.
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Bringt Skat etwas für die Schule?
Ja. Beim Skat gewinnt die Partei, die mindestens 60 bzw. 61 Augen während des Spielverlaufs für sich verbuchen konnte und die Gegenpartei mit 59 Augen oder weniger verliert. Deshalb ist es wichtig, während des Spiels immer zu wissen, wie viele Augen man selbst und wie viele Augen die Gegenpartei bereits hat. Das Mitzählen bringen wir unseren Anfängern von Beginn an bei, wodurch natürlich Merkfähigkeit und Kopfrechnen gefördert werden. Nach einigen Monaten läuft das Mitzählen automatisch ab, wodurch man sich dann besser auf komplexe Spielsituationen konzentrieren kann. Es wird damit auch das sogenannte Multitasking, also das bewältigen von mehreren gleichzeitigen Aufgaben trainiert und gefördert.
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Bringt Skat auch etwas "fürs Leben"?
Ja. Es spielt beim Skat immer ein Alleinspieler gegen zwei Mitspieler. Um einen Gewinn des Alleinspielers zu verhindern oder wenigstens zu erschweren müssen die zwei Spieler der Gegenpartei miteinander interagieren. Das bedeutet, dass stets darauf zu achten ist, was der Mitspieler reizt, ausspielt, abwirft und demnach zu handeln ist. Das Spiel als Gegenpartei ist das eigentlich Schwierige am Skat. Eine emotionale Intelligenz aufzubauen, also sich in den Mitspieler hinversetzten zu können, ist der Kernpunkt im Skat. Dieser Lernprozess dauert viele Jahre, wirkt sich aber dann auch positiv auf andere Lebensbereiche aus. Wenn man besser nachvollziehen kann, warum jemand sich gerade so verhält und nicht anders, kann man Missverständnisse und Streitigkeiten von vornherein vermeiden. Skat fördert also auch die soziale Kompetenz oder neudeutsch "social skills".
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Kann man beim Skat auch Spaß haben, oder ist es nur etwas Ernstes?
Selbstverständlich macht Skat auch Spaß. Neben den spielerischen Aspekten steht beim Skat vor allem die Gemeinschaft im Vordergrund. Ein Beispiel hierfür ist das alljährliche Pfingsttreffen. Schüler und Jugendliche aus ganz Deutschland treffen sich in einer Jugendherberge, um die Deutsche Schüler- und Jugendmeisterschaft auszutragen. Doch hierbei geht es nicht nur darum Skat zu spielen, sondern man trifft Bekannte und Freunde wieder, man unternimmt nach dem Spielen etwas zusammen und hat einfach Spaß.
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Ist Skat eine teuere Sportart?
Nein. Die meisten Vereine verlangen für Jugendliche unter 18 einen Mitgliedsbeitrag von 5-10 Euro pro Jahr. Für die Turniere werden vom Verein die Startgelder übernommen und es gibt eigentlich immer einen freien Platz in einer Fahrgemeinschaft, wo die Jugendlichen unterkommen können. Außer Essen und Getränke fallen also keine Kosten bei Turnieren an.
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Warum nennt man Skat auch "das königliche Kartenspiel"?
Skat ist, genauso wie Schach, durch seine Vielzahl an Spielmöglichkeiten sehr komplex und anspruchsvoll. Unter den gebräuchlichen Kartenspielen ist es das Vielfältigste und Variationsreichste. Dies macht Skat zum königlichen Kartenspiel.
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Gibt es beim Skat auch Wettkämpfe, Turniere oder Ligen?
Ja. Wie beispielsweise beim Fussball, gibt es beim Skat auch eine 1. und 2. Bundesliga, eine Regionalliga, usw. Zudem gibt es mehrere Qualifikationsebenen für die Deutsche Meisterschaft. Eine Welt- und Europameisterschaft wird ebenfalls ausgetragen.
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Ich habe gehört, dass man für Skat ein Mathegenie sein muss. Stimmt das?
Nein. Außer den 4 Grundrechenarten und ein bisschen Kopfrechen, muss man in Mathematik nicht besonders bewandert sein. Das Kopfrechen lernt man auch während dem Spielen automatisch, wenn man sich nicht absolut dagegen wehrt.
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Ich habe gehört, dass Skat sehr kompliziert sein soll. Stimmt das?
Nein. Das Skat sehr komplex ist, stimmt zwar, aber hat man erst einmal die Regeln verstanden, ergibt sich der Rest durch logisches Denken und Spielpraxis.
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Ich habe gehört, dass Skat ein "Rentnersport" ist. Stimmt das?
Nein. Das liegt nur daran, dass in Bayern beispielsweise Skat nicht besonders verbreitet ist. Aber in anderen Bundesländern wie Berlin ist Skat sogar ein Schulfach, wodurch es dort natürlich sehr viele Jugendliche gibt.
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Ich habe gehört, dass man beim Skat sehr viel Geld verlieren kann. Stimmt das?
Nein. Bei allen Turnieren des Mittelfränkischen, Bayrischen und Deutschen Skatverbandes wurde immer darauf geachtet, dass für Jugendliche keine besonderen Kosten anfallen.
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Gilt das neu eingeführte Rauchverbot in Gaststätten auch für Skatturniere?
Ja. Alle Turniere und Clubspieltage fallen unter das Rauchverbot.
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Sind die Kinder/Jugendlichen auf dem Weg zu Skat-Spieltagen versichert?
Ja. Sobald man Mitglied in einem Verein ist, besteht ein Versicherungsschutz auf dem Weg zum Spielort, am Spielort und auf dem Nachhauseweg.